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Die Rakutechnik und ihre Geschichte
Raku ist zu einer beliebten Freizeitkeramik geworden und erfüllt den ursprünglichen Sinn des Wortes: "Freude an der Musse" Vor über vierhundert Jahren wurde die unter "Raku" zu verstehende Keramikbrennweise von einer koreanischen Töpferfamilie in Japan erstmals praktiziert. Die Raku-Ware wurde vorwiegend für die Teezeremonie hergestellt (Trinkschalen, Teedosen, Wassergefässe). Seit den vierziger Jahren dieses Jahrhunderts ist Raku in den USA nachweisbar. In den Sechzigern kam es dann dort zu einer regelrechten Raku-Bewegung. Für Europa darf Arno Lehmann als einer der massgeblichsten Vorläufer dieser Arbeitstechnik angesehen werden.
Bei dieser Technik werden spezielle Glasuren verwendet und der Endbrand findet in einem Gasofen im Freien statt. Die Besonderheit der Technik zeigt sich NACH dem Brennen, wenn die Keramikstücke glühend heiss aus dem Ofen genommen und in Sägespänen vergraben werden. Dort erhalten die Stücke ihre charakteristische Färbung und die einzigartige Struktur – jedes Stück ein Unikat!
Momentan können bei uns keine Objekte mit dieser Technik hergestellt werden, doch aber sind verschiedene Gegenstände noch käuflich zu erwerben. |


